Bei den Vorbereitungen für die Lackierung des hinteren rechten Seitenteils ist uns eine kleine Roststelle im Bereich der Befestigungspunkte des Radlaufchroms aufgefallen. Nachdem wir die Stelle blankgeschliffen hatten, ahnten wir Bö(h)ses! Als wir dann vorsichtshalber die linke Seite auch noch blankgeschliffen hatten, wurden unsere schlimmsten Erwartungen erfüllt. Hier die ersten Bilder!

    

Die Ursache für die braune Pest dürfte wohl die Antidröhnmasse sein, welche ab Werk in die hinteren Ecken gespritzt wurde.

Genau diese da ---->  

Hinweis!!!!!!! Wer glaubt, das Sanstrahlen die Antidröhnmasse aus den Ecken löst, dem sei gesagt, das sich im Bereich der Befestigungslöcher für die Radlaufzierleisten die Bleche überlappen. Dort kommt kein Sandstrahlgerät hin. Ich hab mir aus einem Schlachtfahrzeug die entsprechenden Stücke herausgetrennt und in einem Versuch die Teile gestrahlt. Dort wo sich die Bleche überlappen, kommt der Sandstrahl nicht hin und der Sch**** bleibt drin. Meiner Meinung nach gibt es nur zwei Möglichkeiten, die Anti-Dröhnmasse restlos zu entfernen:

1.: man trennt vom hinteren Radlauf her die Schweißpunkte auf, biegt das Blech nach aussen und kratzt den Dreck raus, oder

2.: die teure Variante: man gibt die ganze Karosse in ein Säurebad, in dem nach dem Bad die Karosse blank wieder rauskommt ( war mal in der Oldtimer Praxis oder Markt ein Bericht).

Falls jemand andere Erfahrungen gemacht hat, immer her damit.

     

Und natürlich musste auch die rechte Seite geöffnet, entrostet, verschweißt und wieder grundiert werden.